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Vertrauensschadenversicherung

Die R+V-Vertrauensschadenversicherung schützt vor den Folgen krimineller Straftaten im Geschäftsverkehr eines Unternehmens. Der Geschäftsverkehr basiert auf Vertrauen sowohl zu den Mitarbeitern des Unternehmens als auch gegenüber den Geschäftspartnern, Subunternehmern oder Dritten. Dieses Vertrauen wird oft in betrügerischer Absicht – auch mit Hilfe des Internets – missbraucht und führt im Betrieb zu existenziellen Schadenhöhen.

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R+V-Vertrauensschadenversicherung ab jetzt mit
- neuem Namen
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Den Erklärfilm zur VSV finden Sie hier.

Mit der Vertrauensschadenversicherung bieten wir kleinen und großen Unternehmen eine umfassende Absicherung ihres Firmenvermögens.

Grundbaustein Wirtschaftskriminalität

Der Baustein „Wirtschaftskriminalität“ ist ein fester Bestandteil der Police. Er sichert Sie gegen interne betrügerische Handlungen von Vertrauenspersonen und gegen Straftaten von Dritten ab.

Schäden von Vertrauenspersonen – versichert sind Vermögensschäden durch

  • Vorsätzlich unerlaubte Handlung (z.B. Betrug, Diebstahl, Unterschlagung, Veruntreuung, Computermissbrauch, etc.)

  • Haftung gegenüber Dritten infolge einer vorsätzlich unerlaubten Handlung

  • Geheimnisverrat und

  • wissentliche Pflichtverletzung (max. 100.000 EUR)

 

Schäden von Dritten – versichert sind Vermögensschäden durch

  • Täuschung oder Urkundenfälschung, z.B.

    - „FakePresident“ – Betrug durch Vorspiegelung einer falschen Identität,

    - „Fake Identity“ – Betrug durch Nutzung einer fremden Identität oder

    - „Payment Diversion“ – Betrug durch Umleitung von Zahlungsströmen.

Internetkriminalität

Der Baustein „Internetkriminalität“ ist kein fester Bestandteil der Police. Sie können ihn nach eigenem Ermessen ausschließen*. Er versichert Schäden über das Internet, die von Dritten durch einen gezielten Eingriff in die EDV oder die digitale Kommunikation verursacht werden.

Darunter fällt:

  • Datenmissbrauch (z.B. Phishing, Identitätsdiebstahl, etc.)

  • Zerstörung oder Beschädigung von Hard- und Software oder

  • Geheimnisverrat (Industriespionage)

* Ohne diesen Baustein verringert sich der Beitrag um ca. 20 %

Folgekosten sind in den Versicherungsschutz der Vertrauensschadenversicherung eingeschlossen

Im Rahmen der jeweiligen Versicherungssumme/Entschädigungsgrenze sind neben dem eigentlichen Vermögensschaden auch Schadenfolgekosten mitversichert, zum Beispiel Kosten

  • zur Ermittlung der Schadenhöhe (inkl. Aufwendungen für IT-Forensik)

  • zur Rechtverfolgung und zur rechtlichen Abwehr etwaiger Ansprüche Dritter 

  • zum Ausgleich von Vertragsstrafen (max. 1.000.000 €)

  • zur Wiederherstellung der Daten und Reputation des Unternehmens (max. 100.000 €)

  • zur Informationsverpflichtung aufgrund datenschutzrechtlicher Verpflichtung (max. 100.000 €) sowie

  • zum finanziellen Ausgleich einer Betriebsunterbrechung (max. 1.000.000 €).


Ist die Versicherungssumme durch den Vermögensschaden aufgebraucht, stehen für Folgekosten zusätzlich 5 % der jeweiligen Versicherungssumme zur Verfügung.

Beratung HumanProtect Consulting (HPC)

Beim Ausfall von Mitarbeitern kann die versicherte Person eine telefonische psychologische Beratung durch HPC (unabhängig von der Versicherungssumme) in Anspruch nehmen. Der Anspruch beinhaltet bis zu sechs Beratungsstunden.

Erklärfilm zur Vertrauensschadenversicherung

2:46


Detaillierte Infos zur R+V-Internet- und WirtschaftskriminalitätsPolice finden Sie in der Produktpräsentation (PDF, 786 KB) .

Es besteht Versicherungsschutz innerhalb der Europäischen Union (EU) und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Unternehmen außerhalb der EU und des EWR sind nur mitversichert sofern rechtlich zulässig und von R+V bestätigt.
Die Höhe der Versicherungssumme richtet sich nach dem jeweiligen Jahresumsatz

  • Umsatztarif (bei Jahresumsatz bis 10 Mio. EUR):
    50.000 EUR bis 1 Mio. EUR
  • Personentarif (ab Jahresumsatz über 10 Mio. EUR):
    10.000 EUR bis 5 Mio. EUR (höhere Versicherungssummen auf Anfrage)

Vorteile für den Kunden

  • Bei Ausfall einer versicherten Person nach Körperverletzung sind Folgekosten bis hin zu einer Betriebsunterbrechung versichert.
  • Psychologische Hilfe bei Belastungsstörungen einer versicherten Person im Kontext eines Schadenfalls.
  • Volle Entschädigungsleistung bis zur vereinbarten Versicherungssumme / Entschädigungsgrenze, inkl. Folgekosten (z.B. Schadenermittlungskosten)
  • Kein Einwand der grob fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalls im Versicherungsfall Wirtschaftskriminalität. Eine Lücke im Risikomanagement, die durch eine Vertrauensperson gefunden und bewusst genutzt wurde, wird dem Versicherungsnehmer nicht vorgeworfen und es findet keine Leistungskürzung statt (Verzicht auf 81 II VVG).
  • Modulare AVB-Struktur ermöglicht die Abgrenzung und Kombination zu Cyber-Risk Versicherungen. Möglich ist der Abschluss der Vertrauensschadenversicherung ohne den Baustein Internetkriminalität.
  • Schadenermittlungskosten werden bis zu 50 % auch dann übernommen, wenn sich aus den Ermittlungen ergibt, dass kein Versicherungsfall eingetreten ist (das gilt nicht für IT-Forensik-Kosten).
  • Wissentliche Pflichtverletzung ist standardmäßig versichert.
  • Bei Schäden durch Vertrauenspersonen genügt bis zu einer Schadenhöhe von 25.000 EUR ein einfaches Schuldanerkenntnis.

Eignung

Die R+V- Vertrauensschadenversicherung ist für nahezu alle Branchen – insbesondere für Unternehmen die über eine Vielzahl von Geschäftsprozessen und –beteiligten verfügen - geeignet.

Auch Betriebe mit wenig Mitarbeitern, die eigenständige Schlüsselpositionen Inne haben, sind gefährdet. Betrugsdelikte, aber auch der Ausfall von Mitarbeitern (z.B. durch eine Körperverletzung) können diese Betriebe schnell zum Stillstand bringen. 

Besonderheiten

Die Besonderheit der Vertrauensschadenversicherung liegt in Ihrem einzigartigen Versicherungsumfang. Die Delikte der Wirtschaftskriminalität führen mir rund 4 Mrd. € schon seit Jahren die Kriminalstatistik (Firmen) an und machen die R+V-Vertrauensschadenversicherung gerade für eine umfassende Kundenansprache unverzichtbar. Sowohl für die IT-Sicherheit als auch für die Sicherheit im Wirtschaftsleben von Unternehmen bietet die R+V-Vertrauensschadenversicherung grundlegenden Versicherungsschutz und füllt darüber hinaus Deckungslücken bei Vorsatztatbeständen anderer Versicherungsprodukten aus.

Ideale Ergänzung zur CyberRisk Versicherung

Die R+V-Vertrauensschadenversicherung vervollständigt den Versicherungsschutz der CyberRisk Versicherung, denn sie...

  • ersetzt keine Vermögensschäden durch vorsätzlich unerlaubte Handlungen von Mitarbeitern /Vertrauenspersonen und
  • entschädigt bis auf wenige Ausnahmen (Sicherheitsvorfall), keine Vermögensschäden durch Betrug von Dritten.


Die VSV versichert hingegen keine Virenschäden, die nicht zielgerichtet sind, sowie keine Drittschäden (Haftpflicht) infolge eines Sicherheitsvorfalls.

Ideale Ergänzung zur Warenkreditversicherung

Betrüger nutzen die geschäftliche Identität tatsächlich bestehender Unternehmen, um Waren und Leistungen im großen Stil zu stehlen. Die Warenkreditversicherung (WKV) kann in diesen Fällen keinen Ersatz leisten, da die Identität des Geschäftspartners missbraucht und der Versicherungsnehmer betrogen wurde. Zwischen dem Unternehmen und seinem versicherbaren Kunden ist also kein gültiger Vertrag zustande gekommen, da der eigentliche Kunde (dessen Identität missbraucht wurde) nicht der tatsächliche Empfänger der Lieferung oder Leistung ist.

Anbei weitere Informationen und Aktionsangebote:

Fake President – als wirtschaftskriminelle Handlung mitversichert

Nicht nur Hacker bedrohen Unternehmen – sondern auch Methoden die von kriminellen Dritten genutzt werden, um ihre Opfer zu manipulieren. Beim CEO-Fraud (auch Fake President Fraud genannt) nehmen die Täter Kontakt zu Mitarbeitern eines Unternehmens auf (über die sozialen Medien, E-Mail oder Telefon). Dabei geben Sie sich beispielsweise als Geschäftsführer (CEO), leitender Angestellter oder Handelspartner des Unternehmens aus. Ziel der Kontaktaufnahme ist der Transfer eines größeren Geldbetrages ins Ausland. Schutz bietet in diesen Fällen die R+V-Vertrauensschadenversicherung. Der Baustein Wirtschaftskriminalität ersetzt diese und andere Vermögensschäden sowie Folgekosten, die durch Betrug von Mitarbeitern oder Externen entstanden sind.

Fallentwicklung CEO-Fraud

Schadensentwicklung CEO-Fraud

Quelle: Sondererhebung des BKA

"Wie verhalte ich mich richtig?" – Tipps für Ihren Kunden

Anbei Informationen zum Verhalten vor und nach einem Schadenfall:

Unerwünschte Risiken

Internet- Handelsportale (Geldtransfer und Wertpapierhandel), "Handy-Shops"

Nicht versicherbar

Geld- und Werttransportunternehmen

Ein Teil der Dokumente ist erst nach Login verfügbar.

Zielgruppe

  • Kleine und mittlere Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 10 Mio. EUR (Umsatztarif)
  • Groß- und Industriebetriebe mit einem Jahresumsatz über 10 Mio. EUR (Personentarif)

Aktuelle Bedingungen

Informationen zum Tarifrechner der Vertrauensschadenversicherung

Im Standardgeschäft (bis 10. Mio. € Jahresumsatz und /oder bis 1 Mio. € Versicherungssumme) erfahren Sie die Konditionen der VSV (IuW) im Rahmen der Unternehmenspolice über R+V CONNECT (inkl. etwaiger Bündelungsrabatte) oder über die Internetanwendung www.do-rechner.de, worüber die VSV als einzelvertragliche Lösung beantragt werden kann.

Darüber hinaus (Individualgeschäft) wenden Sie sich bitte an ihren Direktionsbeauftragten Kredit oder Maklerbetreuer Kredit.

Schaden-Beispiele

  • Hackerangriff
    Unternehmenssoftware und Daten der DV-Anlage wurden durch einen gezielten Hackerangriff geschädigt. Ein anderweitiger Ersatz war nicht möglich. Die Daten mussten wiederbeschafft, eine neue Software sowie Daten und Dateien erneut installiert werden. Die dadurch entstehen Kosten in Höhe von 15.000 EUR wurden erstattet.
  • Fake President: Betrug durch Vorspiegelung einer falschen Identität
    Externe Täter geben sich als ein Organ des Unternehmens (VN), häufig als Vorstandsmitglied bzw. Geschäftsleitung, aus und sprechen per E-Mail oder Fax einen Mitarbeiter der Finanzabteilung an. Oft geht dieser gefälschten Nachricht ein vorbereitender Anruf voraus. Unter Vorspiegelung der (falschen) Tatsache, dass es sich um geheime / vertrauliche Angelegenheit handele, von der strategische Weichenstellungen im Unternehmen abhängt, wird der angeschriebene Mitarbeiter angewiesen, eine dringende Überweisung auszuführen. Auf Grund der vermeintlichen Wichtigkeit der Transaktion fühlen sich die Mitarbeiter geschmeichelt und (häufig) gleichzeitig unter Druck gesetzt. Derart psychologisch manipuliert, werden die geforderten Überweisungen / Handlungen umgehend ausgeführt und die üblichen Schutzfunktionen außer Acht gelassen. Üblicherweise wird das Geld auf ein bis dato unbekanntes (ausländisches) Konto überwiesen – eine Rückholung des Geldes ist so gut wie nie erfolgreich.
  • Fake Identity: Betrug durch Nutzung einer fremden Identität
    Externe Täter geben sich als Kunde / Neukunde (des VN) aus und bestellen Waren. Mit plausiblen Erklärungen erwirken sie, dass die Lieferung an eine von der üblichen abweichenden Lieferadresse geschickt wird. Da die Identität einer tatsächlich existierenden Firma genutzt wird, schöpfen die Betrugsopfer zunächst keinen Verdacht. Der Betrug wird erst bemerkt, wenn die Ware weg ist, der vermeintliche Kunde die Ware nicht bezahlt oder im Falle einer bestehenden Kundenverbindung sich die „echte Firma“ meldet und die Lieferung der Ware anmahnt. Bei der Lieferadresse handelt es sich häufig um Briefkasten-Adressen / leere Geschäftsräume oder die Ware wurde abgefangen.
  • Payment Diversion: Betrug durch Umleitung von Zahlungsströmen
    Betrüger versenden gefälschte Mitteilungen von vermeintlichen Geschäftspartnern oder Lieferanten an den VN. Ziel ist es, die Bezahlung für Waren oder erbrachte Dienstleistungen auf abweichende Konten umzuleiten. In der Regel behaupten die Betrüger, dass sich die bisher vereinbarten Bankverbindungen geändert hätten und der Zahlungsverkehr ab sofort über die neue Bankverbindung abgewickelt werden solle. Bei dieser Konstellation erlangen die Täter die Informationen (z.B. Rechnung über eine getätigte Lieferung) oftmals bei Vertragspartnern des VN. Eine Betroffenheit der IT/Daten des VN selbst liegt dabei nicht vor.
  • Diebstahl 
    Einige Mitarbeiter eines Unternehmens für Baustoffe entwendeten über einen längeren Zeitraum Waren und verkauften die gestohlenen Produkte weiter oder nutzten sie persönlich. Im Zuge verdeckter Ermittlungen konnten die Täter identifiziert werden. Die Höhe des verursachten Schadens: 45.900 EUR. Zwei der Täter haben den von ihnen verursachten Schaden beglichen, die anderen die gegen sie geltend gemachten Forderungen anerkannt.

Schaden-Hotline:

Die kostenfreie Schaden-Hotline 0800 533-1111 ist für Vertriebspartner und Versicherungsnehmer bzw. Geschädigte rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen erreichbar.

Detaillierte Infos zur Vertrauensschadenversicherung finden Sie in der 
Produktpräsentation (PDF, 786 KB) .

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Bei Fragen und für weitere Informationen stehen Ihnen auch die zuständigen Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.

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