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Mopedversicherung

Versicherungsschutz für Kraftfahrzeuge mit Versicherungskennzeichen

Mofas, Mopeds, Mokicks, Roller, Krankenfahrstühle sowie dreirädrige Kleinkrafträder und vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge (letztere bis 45 km/h und maximal 50 ccm Hubraum) dürfen nur mit Versicherungskennzeichen in den Verkehr gebracht werden. Für diese Fahrzeuge ist eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die bei der Benutzung eines der genannten Fahrzeuge anderen zufügt werden können.

Versicherungsschutz genießen Versicherungsnehmer sowie der Eigentümer, berechtigter Fahrer und - sofern von der Bauart her erlaubt - der Mitfahrer des Fahrzeuges.

Aktuelle Informationen zu Elektrokleinstfahrzeugen (E-Scooter) finden Sie unter "Produktinfos".

Produkt-Highlights

  • Haftpflichtdeckungssumme 100 Mio. EUR (max. 12 Mio. EUR bei Personenschäden je geschädigter Person)
  • Erweiterbar durch Teilkasko ohne oder mit 150 EUR Selbstbeteiligung
  • 24 Stunden Schaden-Hotline 0800 533-1111

Für jedes Verkehrsjahr wird ein neues Versicherungskennzeichen je Fahrzeug benötigt. Das Verkehrsjahr beginnt jeweils am 1. März und endet am 28./29. Februar des Folgejahres.

Versichert sind z.B. neben dem Versicherungsnehmer Eigentümer, berechtigte Fahrer und - abhängig vom Fahrzeugtyp - Mitfahrer (sofern von der Bauart her erlaubt).

Versichert werden können

  • S-Pedalecs bis 45 km/h
  • Segways bis 20 km/h
  • Mofas
  • Mopeds
  • Mokicks
  • Krankenfahrstühle
  • Dreirädrige Kleinkrafträder
  • Vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge (bis 45 Km/H und maximal 50 ccm Hubraum)

 

Besondere Leistungen für Elektrofahrzeuge:

  • Neuwertentschädigung für Akkumulatoren bis 24 Monate nach Erwerb als Neugerät
  • zuschlagsfrei mitversicherte Zubehörteile:
    • Ladekabel von Elektrofahrzeugen einschließlich dazugehörige Adapter
    • mobiles Ladegerät einschließlich dazugehörige Adapter bis zu einer Entschädigungsobergrenze von 1.000 EUR
    • Wandladestation (Wallbox) bis zu einer Entschädigungsobergrenze von 1.000 EUR (sofern fest mit dem Gebäude verbunden).
    • Neu: Ladekarte für Elektrofahrzeuge bis zu einer Entschädigungsobergrenze von 100 EUR


Elektrokleinstfahrzeuge (E-Scooter):

Die Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung eKFV ist am 17.05.2019 beschlossen worden und sieht eine Versicherungspflicht für E-Scooter mit max. 20 km/h Höchstgeschwindigkeit vor. Ab wann E-Scooter tatsächlich fahren dürfen, ist derzeit noch offen. Denn die vom Bundesrat beschlossenen Änderungen sind von der Bundesregierung noch umzusetzen.

E-Scooter dürfen ab einem Mindestalter von 14 Jahren und nur auf Radwegen bzw. Fahrrad-streifen gefahren werden. Gibt es solche nicht, müssen sie auf der Straße gefahren werden. Eine Nutzung auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen ist verboten. Es besteht keine Helmpflicht. Die E-Scooter müssen unter anderem Bremsen und eine Beleuchtungsanlage haben.

Wichtig: Für diese Fahrzeuge darf kein Versicherungskennzeichen ausgegeben werden! Sie müssen mit einer sogenannten Versicherungsplakette versehen werden. Eine Bestellung ist voraussichtlich ab Ende Mai möglich. Bitte sprechen Sie dazu Ihren Maklerbetreuer bzw. Maklerreferenten an.

Auf der Mopedpolice steht das Wagnis Elektrokleinstfahrzeuge schon zur Auswahl zur Verfügung.

Hoverboards und sonstige Fahrzeuge ohne Lenk- und Haltestangen mit elektrischem Antrieb fallen ausdrücklich nicht unter den Anwendungsbereich der Verordnung.

Was ist bei Elektrofahrzeugen zu beachten, die Kunden bereits gekauft haben?

Es werden auch Kunden den Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung für Elektrokleinstfahr-zeuge nachfragen, die Ihre Fahrzeuge vor Wirksamkeit der Verordnung erworben haben. Hier ist es erforderlich, dass der Halter entweder über eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder eine Einzelfallbetriebserlaubnis (EBE) verfügt. Bei Elektrokleinstfahrzeugen, die bereits in den Markt gebracht worden sind, kann der Hersteller beim Kraftfahrt-Bundesamt die ABE beantragen und dem Halter zur Verfügung stellen. Sofern der Hersteller keine ABE einholt, kann der Halter selbst eine EBE beantragen. Hierfür muss er sich an die Zulassungsstelle wenden und durch ein Gutachten nachweisen, dass die technischen Anforderungen der Verordnung erfüllt sind. In beiden Fällen erhält das Fahrzeug eine individuelle Fahrzeugidentifikationsnummer.

Liegen weder ABE noch EBE vor, kann das Fahrzeug nicht versichert werden, da es grundsätzlich auf öffentlichen Plätzen und Wegen nicht in Betrieb genommen werden darf.

Optimal für

Personen mit Fahrzeugen, für die ein Versicherungskennzeichen Pflicht ist

Ein Teil der Dokumente ist erst nach Login verfügbar.

Aktuelle Bedingungen

Merkblatt zur Datenverarbeitung

Ein Teil der Dokumente ist erst nach Login verfügbar.

Die "R+V Moped Neupolice" für das aktuelle Verkehrsjahr und "Mopedkennzeichen" können Sie (nach Login) über Services > Druckstücke & Materialbestellung bestellen.

Formulare

Schaden-Hotline:

Die kostenfreie Schaden-Hotline 0800 533-1111 ist für Vertriebspartner und Versicherungsnehmer bzw. Geschädigte rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen erreichbar.

Sie möchten gern mehr über die Mopedversicherung erfahren?

Melden Sie sich gerne zu einem Webinar an oder treffen Sie uns auf der nächsten Messe.

Bei Fragen und für weitere Informationen stehen Ihnen auch die zuständigen Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.

Ein Produkt der

Kontakt

R+V

0611 1675-0426