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Internet- und WirtschaftskriminalitätsPolice

Ihr Plus an wirtschaftlicher Absicherung

Durch Internet- und Wirtschaftskriminalität entstehen deutschen Unternehmen jährlich Schäden in Milliardenhöhe. Die Internet- und WirtschaftskriminalitätsPolice der R+V sichert Firmen und deren Vermögen umfassend gegen kriminelle Handlungen in diesen Bereichen ab. Zum Beispiel gegen Betrug, Computermissbrauch durch Dritte sowie Diebstahl, Unterschlagung, Untreue oder wissentliche Pflichtverletzung durch eigene Mitarbeiter. Firmenkunden stehen zwei Absicherungsmöglichkeiten zur Verfügung: Obligatorisch ist der Baustein Wirtschaftskriminalität ("W"), der um den wählbaren Baustein Internetkriminalität ("I") ergänzt werden kann.

Produkt-Highlights

  • Volle Entschädigungsleistung bis zur vereinbarten Versicherungssumme, auch für Betrug durch Dritte, inkl. Folgekosten (z. B. Rechtsverfolgungs- & Schadenermittlungskosten).
  • Kein Einwand der grob fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalls im Baustein "W" (Verzicht auf Anwendung des § 81 Abs. 2 VVG). Eine unterlassene Einführung oder die nicht wirksame Umsetzung eines Risikomanagement- oder Compliance-Management-Systems wird dem Versicherungsnehmer im Schadenfall nicht vorgeworfen und es findet keine Leistungskürzung statt.
  • Modulare AVB-Struktur ermöglicht die Abgrenzung und Kombination zu CyberRisk Versicherungen. Möglich ist der Abschluss von Baustein "W" (interne und externe Wirtschaftskriminalität‎ - u. a. den Betrug mittels Identitätsdiebstahl, Fake President) ohne Baustein "I".
  • Schadenermittlungskosten werden generell bis zu 100% übernommen und noch bis zu 50% auch dann, wenn sich aus den Ermittlungen ergibt, dass kein Versicherungsfall eingetreten ist (das gilt nicht für IT-Forensik-Kosten).
  • Schäden durch wissentliche Pflichtverletzungen der Mitarbeiter generell mitversichert
  • Deckung erweitert um‎ Geheimnisverrat durch Dritte, Industriespionage, Kosten für Reputationsmaßnahmen und Kosten für Informationsverpflichtung nach BDSG.

Detaillierte Infos zur R+V-Internet- und WirtschaftskriminalitätsPolice finden Sie in der Produktpräsentation (PDF, 786 KB) .

Es besteht Versicherungsschutz innerhalb der Europäischen Union (EU) und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Unternehmen außerhalb der EU und des EWR sind nur mitversichert sofern rechtlich zulässig und von R+V bestätigt.

Die Höhe der Versicherungssumme richtet sich nach dem jeweiligen Jahresumsatz

  • Umsatztarif (bei Jahresumsatz bis 10 Mio. EUR):
    50.000 EUR bis 1 Mio. EUR
  • Personentarif (ab Jahresumsatz über 10 Mio. EUR):
    10.000 EUR bis 5 Mio. EUR (höhere Versicherungssummen auf Anfrage)

Hinweis:

Ideale Kombination der IuW, Baustein "W" mit der CyberRisk Versicherung.

Warum?

  • Die CyberRisk Versicherung ersetzt keine Vermögensschäden durch vorsätzlich unerlaubte Handlungen von Mitarbeitern / Vertrauenspersonen.
  • Die CyberRisk Versicherung ersetzt, bis auf wenige Ausnahmen (Sicherheitsvorfall), keine Vermögensschäden durch Betrug durch Dritte.
  • Die IuW ersetzt keine Virenschäden, die nicht zielgerichtet sind, sowie keine Drittschäden(Haftpflicht) infolge eines Sicherheitsvorfalls.

Unerwünschte Risiken:

Internet- Handelsportale (Geldtransfer und Wertpapierhandel), "Handy-Shops"

Nicht versicherbar:

Geld- und Werttransportunternehmen

Ideale Ergänzung zur CyberRisk Versicherung

Die R+V-Internet- und WirtschaftskriminalitätsPolice vervollständigt den Versicherungsschutz der CyberRisk Versicherung, denn sie...

  • ersetzt keine Vermögensschäden durch vorsätzlich unerlaubte Handlungen von Mitarbeitern /Vertrauenspersonen und
  • entschädigt bis auf wenige Ausnahmen (Sicherheitsvorfall), keine Vermögensschäden durch Betrug von Dritten.

Die IuW versichert hingegen keine Virenschäden, die nicht zielgerichtet sind, sowie keine Drittschäden (Haftpflicht) infolge eines Sicherheitsvorfalls.

Optimal für

  • Kleine und mittlere Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 10 Mio. EUR (Umsatztarif)
  • Groß- und Industriebetriebe mit einem Jahresumsatz über 10 Mio. EUR (Personentarif)

Fake President – als wirtschaftskriminelle Handlung mitversichert

Nicht nur Hacker bedrohen Unternehmen – sondern auch Methoden die von kriminellen Dritten genutzt werden, um ihre Opfer zu manipulieren. Beim CEO-Fraud (auch Fake President Fraud genannt) nehmen die Täter Kontakt zu Mitarbeitern eines Unternehmens auf (über die sozialen Medien, E-Mail oder Telefon). Dabei geben Sie sich beispielsweise als Geschäftsführer (CEO), leitender Angestellter oder Handelspartner des Unternehmens aus. Ziel der Kontaktaufnahme ist der Transfer eines größeren Geldbetrages ins Ausland. Schutz bietet in diesen Fällen die R+V Internet- und WirtschaftskriminalitätsPolice. Der Baustein Wirtschaftskriminalität ersetzt diese und andere Vermögensschäden sowie Folgekosten, die durch Betrug von Mitarbeitern oder Externen entstanden sind.

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CEO-Fraud "Wie verhalte ich mich richtig?" – Tipps für Ihren Kunden:

  • Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Ihr Gegenüber baut ganz bewusst Druck auf, egal ob per E-Mail oder am Telefon.
  • Überdenken Sie Ihr Vorgehen, bevor Sie handeln:
    • Bei einer E-Mail: Tief durchatmen und den Inhalt nochmals ganz bewusst durchlesen.
    • Bei einem Anruf: Teilen Sie Ihrem Gegenüber im Zweifel mit, dass die Verbindung schlecht ist und er Ihnen eine E-Mail senden soll oder dass Sie ihn gleich zurückrufen. Womöglich hat sich der Fall dadurch schon erledigt, da Ihr Gegenüber aufgibt.
  • Auch wenn Ihnen etwas Anderes gesagt wird, halten Sie sich an die etablierten Freigabe- und Genehmigungsprozesse.
  • Wenden Sie sich im Verdachtsfall umgehend an die Konzernsicherheit

Ein Teil der Dokumente ist erst nach Login verfügbar.

Aktuelle Bedingungen

Tarifrechner

+++! NEU !+++ 07.12.2017
Seit 01.01.2018 sind neben der D&O-Versicherung auch die Top-Manager-Rechtsschutz und die Internet-und WirtschaftskriminalitätsPolice rechenbar.

Schaden-Beispiele

  • Hackerangriff
    Unternehmenssoftware und Daten der DV-Anlage wurden durch einen gezielten Hackerangriff geschädigt. Ein anderweitiger Ersatz war nicht möglich. Die Daten mussten wiederbeschafft, eine neue Software sowie Daten und Dateien erneut installiert werden. Die dadurch entstehen Kosten in Höhe von 15.000 EUR wurden erstattet.
  • Fake President: Betrug durch Vorspiegelung einer falschen Identität
    Externe Täter geben sich als ein Organ des Unternehmens (VN), häufig als Vorstandsmitglied bzw. Geschäftsleitung, aus und sprechen per E-Mail oder Fax einen Mitarbeiter der Finanzabteilung an. Oft geht dieser gefälschten Nachricht ein vorbereitender Anruf voraus. Unter Vorspiegelung der (falschen) Tatsache, dass es sich um geheime / vertrauliche Angelegenheit handele, von der strategische Weichenstellungen im Unternehmen abhängt, wird der angeschriebene Mitarbeiter angewiesen, eine dringende Überweisung auszuführen. Auf Grund der vermeintlichen Wichtigkeit der Transaktion fühlen sich die Mitarbeiter geschmeichelt und (häufig) gleichzeitig unter Druck gesetzt. Derart psychologisch manipuliert, werden die geforderten Überweisungen / Handlungen umgehend ausgeführt und die üblichen Schutzfunktionen außer Acht gelassen. Üblicherweise wird das Geld auf ein bis dato unbekanntes (ausländisches) Konto überwiesen – eine Rückholung des Geldes ist so gut wie nie erfolgreich.
  • Fake Identity: Betrug durch Nutzung einer fremden Identität
    Externe Täter geben sich als Kunde / Neukunde (des VN) aus und bestellen Waren. Mit plausiblen Erklärungen erwirken sie, dass die Lieferung an eine von der üblichen abweichenden Lieferadresse geschickt wird. Da die Identität einer tatsächlich existierenden Firma genutzt wird, schöpfen die Betrugsopfer zunächst keinen Verdacht. Der Betrug wird erst bemerkt, wenn die Ware weg ist, der vermeintliche Kunde die Ware nicht bezahlt oder im Falle einer bestehenden Kundenverbindung sich die „echte Firma“ meldet und die Lieferung der Ware anmahnt. Bei der Lieferadresse handelt es sich häufig um Briefkasten-Adressen / leere Geschäftsräume oder die Ware wurde abgefangen.
  • Payment Diversion: Betrug durch Umleitung von Zahlungsströmen
    Betrüger versenden gefälschte Mitteilungen von vermeintlichen Geschäftspartnern oder Lieferanten an den VN. Ziel ist es, die Bezahlung für Waren oder erbrachte Dienstleistungen auf abweichende Konten umzuleiten. In der Regel behaupten die Betrüger, dass sich die bisher vereinbarten Bankverbindungen geändert hätten und der Zahlungsverkehr ab sofort über die neue Bankverbindung abgewickelt werden solle. Bei dieser Konstellation erlangen die Täter die Informationen (z.B. Rechnung über eine getätigte Lieferung) oftmals bei Vertragspartnern des VN. Eine Betroffenheit der IT/Daten des VN selbst liegt dabei nicht vor.
  • Diebstahl 
    Einige Mitarbeiter eines Unternehmens für Baustoffe entwendeten über einen längeren Zeitraum Waren und verkauften die gestohlenen Produkte weiter oder nutzten sie persönlich. Im Zuge verdeckter Ermittlungen konnten die Täter identifiziert werden. Die Höhe des verursachten Schadens: 45.900 EUR. Zwei der Täter haben den von ihnen verursachten Schaden beglichen, die anderen die gegen sie geltend gemachten Forderungen anerkannt.

Schaden-Hotline:

Die kostenfreie Schaden-Hotline 0800 533-1111 ist für Vertriebspartner und Versicherungsnehmer bzw. Geschädigte rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen erreichbar.

Detaillierte Infos zur R+V-Internet- und WirtschaftskriminalitätsPolice finden Sie in der Produktpräsentation (PDF, 786 KB) .

Sie möchten gern mehr über die R+V-Internet- und WirtschaftskriminalitätsPolice erfahren?

Präsentation Kreditversicherung (PDF, 2.57 MB)

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